Vollbeschäftigung durch Schnee schippen!

Professor Dr. Dr. hc. D. Ummbeutel will Arbeitslose dauerhaft mit Hilfe von Schnee und Wasser in Arbeit integrieren

Frankfurt – Außenminister Westerwelle stellte am 21. Februar 2010 Vollbeschäftigung in Aussicht, wenn es nur genügend schneien würde. Durch Schnee schippen könnte man die Arbeitslosen aus der Hartz IV-Falle befreien. Leider taute es einen Tag später so stark, dass kein Schnee mehr geschippt werden konnte.

Professor Dr. Dr. hc. D. Ummbeutel (Institut für innovative Politikberatung (IP) schlägt deshalb den Einsatz von Schneekanonen vor, damit immer genug Schnee zum Schippen da ist. „Der Einsatz von Schneeräumungsmaschinen verbietet sich, da die Abschaffung insbesondere der Jugendarbeitslosigkeit nur ohne Einsatz von Maschinen zu erreichen ist. Der Einwand, Schnee schippen erfülle nicht die gesetzliche Vorschrift der Zusätzlichkeit, ist nicht nachvollziehbar, da Schnee immer zusätzlich zur Kälte in Erscheinung tritt“, so der Wissenschaftler.

Um eine ganzjährige Beschäftigung zu ermöglichen, regt das Institut an, die „Schneeschipper“ im Frühjahr, wenn der Schnee taut, zu Überschwemmungshelfern umzuschulen und weltweit einzusetzen, bis es wieder kalt genug ist, um Schnee mit Schneekanonen zu produzieren. So kann man Arbeitslose dauerhaft mit Hilfe von Schnee und Wasser, dem Grundbestandteil von Schnee, in Arbeit integrieren.


7 Antworten auf „Vollbeschäftigung durch Schnee schippen!“


  1. 1 FrankyBoy 23. Februar 2010 um 17:28 Uhr

    Als nächstes fällt diesem Herr Professor sicherlich ein, ausgediente Kühlschränke durch Schneeschipper wieder gängig machen zu lassen damit diese dann, z. B. an die Eskimos zu verkaufen.

    Die Nordpolbewohner werden die Kühlgeräte benötigen, damit denen nicht ihr Bier einfriert, welches durch Restesammeln gleich mit exportiert wird – der Prof. ist spitze, möchte mal wissen wo der habilitiert hat.

  2. 2 Professor Simm von Karte 23. Februar 2010 um 17:38 Uhr

    werter Herr Kollege ich beobachte Ihr Projekt mit großem Wohlwollen, denn auch ich bin der Ansicht das wir mehr Klarheit über die Annahme brauchen, ob Vollbeschäftigung möglich ist. Und sie haben in innovativer Art und Weise bewiesen, dass sie es ist. Nicht in einer Sekunde meines Lebens habe ich daran gezweifelt. Die alten Regelungen zur Bedingung des Lebens und des Arbeitens und des Autofahrens zu machen, alles immer nüchtern ertragen zu müssen, gehören endlich reformiert, ich stimme Ihnen vorbehaltlos zu.

    Nur treibt mich eine Frage um, dessen zuflüstern mich nervös macht. Wie sieht es aus mit den U25 Jährigen. Sie müssen doch nicht unbedingt alle zum schnee schippen in die Kälte. Sie könnten doch auch öfter Osterfeuer machen und würden auch voll- beschäftigt sein. Gehört doch auch dort zum guten Ton. Vielleicht könnten sie mir die Frage beantworten, ob es vielleicht in ihrem Institut schon Vorschläge gibt, Feiertage für Menschen mit hohem Einkommen ganzjährlich auszuweiten.

    Schließlich muss ich meine langen Kontoauszüge noch immer alleine durcharbeiten. Meine Frau, ist dafür leider gänzlich ungeeignet. Sie gehört ja leider zu den Frauen -Ich denke Sie verstehen was ich damit meine. Aber kochen kann Sie wunderbar ich würde mich freuen Sie bei einem Chateau Suau Blanc in meinem kleine Vorort begrüßen zu dürfen, um mit Ihnen ein Plausch über diese verkommenen Arbeitslosen halten zu können, über die man ja bald an jeder Straßenecke stolpert.

    Also:
    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihrem neuen Projekt und immer regen Zuspruch der Meinung unserer Leit-Medien.

  3. 3 Barbara d. B. 23. Februar 2010 um 19:02 Uhr

    sehr geehrte?….,

    ich weiß ja nicht was sie geraucht haben, aber ich will auch davon!! falls ihr institut für diesen schwachfug auch noch geld bekommen sollte, woher auch immer, so mag es wohl dem wirtschaftskreislauf auf ewig entzogen sein. ansonsten deckt es ja anscheinend lediglich Ihre daseinsberechtigung, ohne den funken von nachhaltigkeit.

    diesen unsinn auch noch menschen angedeihen zu lassen, die zumeist ohne schuld aus einem ganz normalen leben in hartz4 und armut gefallen sind, auch noch dafür stigmatisiert werden, klingt fast schon wie 1933. ich habe übrigens studiert, habe eine relativ gute stelle und zähle mich noch nicht zu den neuen „eliten“ und fachidioten, aus denen Ihr institut wohl bestehen mag.

    herr lass hirn regnen!

    ohne hochachtungsvolle grüße barbara d. B.

  4. 4 Barbara d. B. 23. Februar 2010 um 19:19 Uhr

    na ganz toll, und jeden tag steht ein dummes studiertes frettchen auf und fällt auch noch drauf rein….. lol

    Lg von barbara

  5. 5 Binee 24. Februar 2010 um 9:45 Uhr

    Sehr geehrter Professor Dr. Dr. hc. D. Ummbeutel,
    bezieht Ihr Institut bei dessen Planungen auch die von der Klimakatastrophe besonders betroffenen Gebiete mit ein? Statt darauf zu warten, dass das Eis von allein abtaut, bevor man an die Bodenschätze gelangen kann, könnte man doch auch gleich die Arbeitslosen zum Eishacken und Schnee schippen in diese Gebeiete verpflichten. Sie würden für einen längeren Zeitraum aus dem Stadtbild verschwinden, wie hier ja schon kritisch bemerkt, das Problem mit dem wenigen bzw. fehlenden Schnee in Frühjahr, Sommer, Herbst könnte sich durch Schnee- und Eis-Importe lösen lassen und man würde vor allem den Prozess des Abschmelzens nicht den Launen von Mutter Natur überlassen müssen, sondern ihn tatkräftig und effizient unterstützen.
    Strategische Grüße von Binee

  6. 6 Peter 22. März 2010 um 19:34 Uhr

    Es gilt auch noch zu bedenken was mit dem Schnee von gestern passieren soll.

  1. 1 Prof. D. Ummbeutel rt: Vollbeschftigung durch Schnee schippen! - Erwerbslosen Forum Deutschland (Forum) Pingback am 23. Februar 2010 um 17:18 Uhr
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